Im Finale der Regionalligameisterschaft und damit im entscheidenden Spiel um die Ostdeutsche Meisterschaft traf die erste Herrenmannschaft des USV TU Dresden auf die Titelverteidiger aus Chemnitz. Die Zuschauer bekamen dabei ein Finale auf höchstem Niveau geboten – schnell, intensiv, körperbetont und bis zur letzten Sekunde spannend.
Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Bereits im ersten Drittel zeigte sich, wie eng die Partie werden würde. Philipp Göbel brachte den USV zunächst in Führung, doch Chemnitz antwortete durch Luis Magyar, der später erneut treffen sollte. Mit einem 1:1 ging es in die erste Pause. Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel intensiv und umkämpft. Chemnitz konnte durch Luis Magyar in Führung gehen. Gleichzeitig standen beide Torhüter immer wieder im Mittelpunkt und verhinderten mit starken Paraden weitere Treffer. Viele knifflige Situationen und intensive Zweikämpfe machten deutlich, dass sich hier zwei Mannschaften auf absoluter Augenhöhe begegneten.
Nach rund zwölf Minuten im dritten Abschnitt gelang Max Patzold schließlich der wichtige Ausgleich zum 2:2. In der Folge blieb das Spiel offen, doch trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten fiel in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer mehr.
Damit ging das Finale in die Verlängerung. Dort dauerte es nur 2 Minuten und 15 Sekunden, ehe der entscheidende Moment folgte: Hans Richter erzielte nach Vorlage von Michal Kubik den Sudden-Death-Treffer und sicherte dem USV TU Dresden den Sieg in der Overtime. Besonders emotional: Für Hans Richter war es das letzte Spiel für den USV vor seinem Auslandsaufenthalt – ein perfekter Abschied mit dem entscheidenden Tor zur Meisterschaft.
Mit dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung krönt sich der USV TU Dresden zum Ostdeutschen Meister der Saison 2025/26.
Zusätzlich gratuliert der Verein Philipp Göbel zum Titel des Topscorers der Regionalliga-Saison.
Tabelle: Link Saisonmanager Link Saisonmanager RLM
Für den USV spielten: Valentin Rehder (T),Hans Richter, Philipp Göbel, Benedikt Braun, Raphael Thiele (K), Markus Strahl, Thomas Weschke, Christopher Gutsche (T), Philipp Höfer, Moritz Moersch, Max Patzold, Felix Pfeiler, Florian Fröhlich, Michal Kubik, Richard Schwarzenberger, Jakub Mejstrik, Philipp Weiss, Kai Richter, Ole Claussen, Max Kroschinsky (T)
